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Der Reinigungswagen als Visitenkarte des Hauses

von rbaumann | Apr. 27, 2015 | aktuelle_artikel, Neu, Wissen-Hygiene, Wissen-Reinigung

Der Reinigungswagen ist das zentrale Werkzeug in der Unterhaltsreinigung. Ob auf Gängen, in Bewohnerzimmern oder in Aufenthaltsräumen: Er ist immer präsent. Unaufgeräumte und schmutzige Wägen sind also nicht nur hygienisch bedenklich, sondern schaden auch dem Image der Einrichtung.

Mit dem Reinigungswagen werden alle Artikel transportiert, die für die Reinigung jederzeit griffbereit sein müssen. Zusätzlich wird dann der Wagen mit den Abfällen beladen. Außerdem hat der Reinigungswagen noch eine weitere zentrale Funktion, und zwar eine, die gern unterschätzt wird: Der Reinigungswagen ist eine wichtige Visitenkarte und imagebildend für das Haus.

Ist der Reinigungswagen unaufgeräumt und schmutzig, dann wird es mit der Reinigung wohl nicht weit her sein. Ein solcher Eindruck läuft wohl eher im Hinterkopf und meist unbewusst ab. Hat dann ein Besucher, Angehöriger oder anderer Objektnutzer mit der Reinigung zu tun, dann meldet der Hinterkopf: Hier kann es ja gar nicht sauber sein. Doch noch viel schlimmer: Es bildet sich ganz unterbewusst auch eine Meinung zum Haus!

Dazu ein kurzer Vergleich: Wenn Sie einen Einbauschrank bestellen wollen und zwei Schreiner vorbeikommen für einen Kostenvoranschlag, dann bekommen Sie viel schneller Vertrauen in den Handwerker mit ordentlicher (handwerklicher) Kleidung und gutem Werkzeug als zu dem Handwerker mit schmutziger Kleidung und unaufgeräumtem, schmutzigem Werkzeug.

Auch bei einer Reklamation verhält es sich so, dass dem Schreiner mit dem positiven ersten Eindruck eher ein Fehler verziehen wird nach dem Motto „Kann ja mal passieren“ als dem Schreiner mit dem nachlässigen Auftreten. Oder Sie kommen in ein Hotel und sehen einen schmutzigen Reinigungswagen … Dagegen können wir uns nicht wehren und das ist auch gar nicht so schlecht, denn so falsch ist dieser Eindruck oft gar nicht.

Andreas Carl

Mehr zum Thema lesen Sie in der rhw management-Ausgabe 5/2015

Foto: Andreas Carl

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