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Familien-Brunch – Von der Idee bis zum Ziel

von | Juni 6, 2011 | Wissen-Verpflegung

Die Hauswirtschaftsleiterin Angelika Lipps hat sich für ihre Meisterprüfung etwas ganz Besonderes ausgedacht: In ihrem Altenpflegeheim St. Martin in Appenweier veranstaltete sie einen Mehrgenerationen-Brunch. Der Tag war ein voller Erfolg, die über 200 Besucher und Heimbewohner einhellig begeistert. Was dazu alles nötig war, welche Schwierigkeiten es auf dem Weg dorthin gab und wie diese gemeistert wurden, beschrieb sie in ihrem Arbeitsprojekt. Einen kleinen Einblick gibt sie uns hier.

„Berechnen Sie die Kosten im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets. Erstellen Sie eine Arbeitszeitkalkulation.“ So lautete meine Aufgabe im Rahmen der Meisterprüfung im Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin. Mein Arbeitsprojekt war ein Familienbrunch im Altenpflegeheim St. Martin. Ein Familienbrunch, der sogenannte Mehrgenerationen-Brunch, ist eine Veranstaltung, bei der Jung und Alt zusammen kommen und gemeinsam genießen.
Die Bewohner des Altenpflegeheims feiern sehr gerne Feste. Bei solchen Gelegenheiten werden bei ihnen alte Erinnerungen wach und sie vergegenwärtigen sich mit großer Freude Erlebnisse aus vergangenen Zeiten. Der Brunch sollte an einem Sonntag stattfinden, einem Tag, an dem die Bewohner sich mit ihrer Familie treffen und sich austauschen können.

Die Vorbereitung: Einladungen, Essen, Wetter

Bereits Anfang Februar 2011 hatte ich mit Pflegedienstleiterin Wibke Haas, Hauswirtschaftsleiterin Magdalena Huber und unserem Geschäftsführer und Heimleiter Thomas Ritter ein Gespräch, um abzuklären, ob ich mein Meisterprojekt in unserem Hause durchführen darf. Mein Vorschlag, einen Familienbrunch zu planen und zu organisieren, stieß bei ihnen auf große Begeisterung. Sie sicherten ihre Unterstützung zu und der Brunch-Termin wurde auf den 29. Mai 2011 gelegt. Da mein Meisterprojekt gleichzeitig das Sommerfest 2011 darstellte, war eine enge Zusammenarbeit mit der Heimleitung erforderlich.
Die Einladung wurde von mir bis Mitte April am Computer vorbereitet. Ich wählte als Bildmotive Blumen aus, die als Symbole für die komplette Veranstaltung verwendet wurden. Diese immer wiederkehrenden Bilder wurden das Markenzeichen für den Familienbrunch.
Das Budget betrug zehn Euro pro Person. Mit der detaillierten Planung konnte ich erst beginnen, nachdem die genaue Teilnehmerzahl bestimmt wurde, also zehn Tage vor Beginn.
Ich stellte für mich eine Checkliste zusammen, um alle Punkte, an die man bei solch einer Organisation denken muss, festzuhalten. Diese arbeitete ich Schritt für Schritt durch. Dabei standen mir der Heimleiter, die Hauswirtschaftsleitung mit dem Küchenteam, der Haustechniker und das Verwaltungsteam zur Seite.

 Von: Angelika Lipps/Eva Maria Reichert

Mehr dazu lesen Sie in rhw management 2/2012

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