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Organisationsberatung in der Klosterwäscherei

von rbaumann | Okt. 6, 2010 | Wissen-Wäsche

Was tun mit dem veralteten Maschinenpark der hauseigenen Wäscherei? Und wie soll zukünftig die anspruchsvolle Schleierwäsche der Ordensschwestern gereinigt werden?

Genau vor diesen Fragen stand das idyllisch auf einer Anhöhe über dem Bodensee gelegene Kloster Hegne. Mit LiSeplus Organisationsberatung & Training fand die Einrichtung in Allensbach-Hegne professionelle Beratung und Begleitung zu dieser Thematik. rhw management fragte Tanja Traub, Abteilungsleiterin von LiSeplus, welche Lösungen für die Klosterwäscherei gefunden wurden.

rhw management:
Vielleicht können Sie uns zunächst kurz die Wäscherei im Kloster Hegne vorstellen?

Tanja Traub:
In der hauseigenen Wäscherei werden jede Woche 900 kg Wäsche gereinigt und schrankfertig verarbeitet. hoher Qualitätsanspruch besteht bei der Kleidung der Schwestern, vor allem bei der aufwändigen Schleierwäsche. Für die in die Jahre gekommene Wäscherei suchte das Kloster nun zukunftsfähige Lösungsmöglichkeiten.

rhw management:
Wie geht man diese komplexe Problematik an?

Tanja Traub:
Im ersten Schritt ermöglichte die Status-Quo-Analyse eine fundierte Bestandsaufnahme aller relevanten Daten der Wäscherei. Hierfür analysierte ich nicht nur die Produktion während des laufenden Wäschereibetriebes sehr intensiv vor Ort, sondern arbeitete auch an den einzelnen Schnittstellen mit, befragte Mitarbeiter, sichtete verschiedene Dokumentationen und ermittelte wirtschaftliche Kennzahlen.
Zusammen mit den Resultaten der Ist-Analyse wurden des Weiteren Wäschepreise neu kalkuliert und die einzelnen Kostenbestandteile mit Benchmarkzahlen verglichen.

rhw management:
Was sind die grundlegenden Neuerungen in der Wäscherei?

Tanja Traub:
Heute verfügt die Klosterwäscherei nicht nur über neue und moderne Geräte, wie Waschschleudermaschinen und Trockner, sondern auch über eine fortschrittliche Wäschereiausrüstung. Gerade für die Schwestern im fortgeschrittenen Alter, die in der Wäscherei arbeiten, konnten die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert werden. Beispielsweise wurden früher teilweise die Wäschewannen getragen, heute sind die Wannen in einem Transportwagen und passen genau unter die Bullaugen der Waschmaschine.
Auch konnten die Wäschereiprozesse optimiert werden. So wurde unter anderem der Restfeuchtegrad der an der Mangel zu glättenden Textilien an die Dauer des Glättvorgangs der Mangelwäsche angepasst.

Von: Alexandra Höß

Mehr dazu lesen Sie in rhw management 10/2010

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